Kreishandwerksmeister Wriedt bei seiner RedeWieder einmal konnte Kreishandwerksmeister Thomas Wriedt eine große Anzahl von Gästen im "Hohen Arsenal" in Rendsburg begrüßen. Zur bereits 26. Amtsköste trafen sich Vertreter aus Politik, Verwaltung, Verbänden und Handwerk zu Gesprächen und lockerem Gedankenaustausch.

In seiner Rede gab er einen kleinen Rückblick über das vergangene Jahr, in dem es viele gravierende Veränderungen in der Kreishandwerkerschaft gab, die alle zum Wohle des heimischen Handwerks und der Ausbildung gelöst wurden. "Sie können erkennen wie schnell das organisierte Handwerk auf Veränderungen reagiert, ganz anders als die große Politik", so Thomas Wriedt und kam dabei auf Themen zu sprechen, die den Handwerksbetrieben große Sorgen bereiten. Als eine "Posse aus dem Tollhaus Berlin" beschrieb er die Debatten um ein Fahrverboten für Dieselfahrzeuge. "Anstatt die Autoindustriekonzerne zu verpflichten eine Nachrüstung bei allen Dieselfahrzeugen durchführen zu lassen wird über ein fragwürdiges Softwareupdate debattiert. Wir Handwerker sind die Betrogenen und werden dazu verdonnert unsere Fahrzeuge zu verschrotten und stattdessen einen Benziner oder ein E-Fahrzeug zu erwerben und den Betrügern noch mehr Geld in die Kassen zu spülen", schimpfte Thomas Wriedt.

Die Festrede des Abends hielt Landrat Dr. Oliver Schwemer. Er machte die u.a. Bedeutung des Handwerks für den Kreis Rendsburg-Eckernförde deutlich. "Auch wir als Kreis sind ein wichtiger Kunde, allein in diesem Jahr stehen über 6 Millionen Euro für Bauleistungen bereit", so Schwemer. Man sei bemüht, möglichst viel Aufträge an Betriebe aus der Region zu vergeben.

v.l. KHM Wriedt, die Geschäftsführerin Susanne Kos und Landrat Dr. Oliver Schwemer
Es gab viele interessante Themen für einem regen Gedankenaustausch, von links: Kreishandwerksmeister Thomas Wriedt, die neue Geschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft Rendsburg-Eckernförde, Susanne Kos zusammen mit Landrat Dr. Oliver Schwemer

Dr_Oliver_Schwemer

Aufmerksam verfolgten die Gäste die Festrede von Landrat Dr. Oliver Schwemer, der u.a. auch zu dem langersehnten Neubau der Rader Hochbrücke interessantes zu vermelden hatte.